Nur noch 14x schlafen bis die Märchen-Reise um die Welt beginnt!

Zur Anmeldung

Nach den sommerlichen Reisen

Der Blick aus dem Slowakischen Teil des Tokajer Weingebietes zurück nach Luzern.

Bald sind alle aus den Ferien zurück und der Alltag nimmt die vertraute Gestalt an. Noch höre ich die Stimme des (inneren) Kindes, das fragt: "Und was passiert, wenn unsere Reise zu Ende ist?" "Dann machen wir eine neue Reise!"

Wie die Märchenhelden und –heldinnen sind wir für unsere sommerlichen Reise aufgebrochen, haben etwas gewagt und das Vertraute verlassen – wenn auch oft mit viel weniger Not, als in den Märchen beschreiben. Erlebt haben wir viel, sei es in Begegnungen und fremden Umgebungen oder im Liegestuhl auf einer inneren Reise mit einem Buch. Und alle sind wir zurückgekehrt, egal ob zu Fuss oder im Flugzeug, und alle bringen wir neue Erkenntnisse und Schätze mit, die uns hoffentlich helfen den menschlichsten Wunsch dieser Welt umzusetzen: in Frieden und Glück zu leben.

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche,
sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen. 
Marcel Proust 

Voranzeige: Am 11. September findet das KLEINE Märchenfest im von-Rütte-Gut, Nähe Biel statt.

Freuen Sie sich auf ein Potpourri von Märchenperlen erzählt von 18 Erzählerinnen und Erzählern, worunter sich auch fünf Abendspinnerinnen befinden. 

Erzählt wird von 12 Uhr bis 22 Uhr im Saal.

1. Block 12.00-15.00: Märchen für die ganze Familie ab 5 Jahren, unter anderem mit Gabriela Bonetti um 13h

2. Block 15.30-18.30: Märchen für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren, unter anderem mit Rita Wüst um 15h

3. Block 19.00-22.00: Märchen für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren, unter anderem mit Martina Frey um 19h und Christel Müller um 20h

Voranzeige 6. und 8. September: In 28 Tagen amnehmen die Abendspinnerinnen Sie anlässlich der Märchenzeit auf den immer wieder einzigartigen Märchenspaziergänge (zur Anmeldung) in und um Schloss Meggenhorn/LU mit auf eine Reise um die Welt.

Hier finden Sie Bilder der letztjährigen Märchenspaziergänge 2015 zum Thema "Heimat - die Schweiz erzählt". Und weiter einige Eindrücke vom 15. September 2015 (Quelle Luzerner Rundschau, Fotos Joséphine Schöb).

Vom Maikäfer im Flug

Der Mai bringt neben der Hauptblühtezeit der meisten Pflanzen den nicht überall gerne gesehenen Maikäfer mit sich. Hubert Polacek ist ein spektakuläres Bild eines Maikäfer im Flug gelungen und warum die Käfer im Baslerjahr in Ob- und Nidwalden fliegen, lässt sie hier nachlesen.

Einen aufblühenden Märchenstrauss können Sie in der Loge geniessen: Mai-Programm in der Loge.

Abonnieren Sie unseren Newsletter und verpassen Sie keine Veranstaltung mehr!

Mehr zu den einzelnen Erzählerinnen finden sie hier

Zum Frühlingsanfang

„Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst Du schon den Frühling winken“, besagt eine alte Bauernregel.

So gesehen winkte der Frühling seit Weihnachten immer wieder und gab den nachbarlich geprägten Gesprächen über das Wetter rund um den Nicht-Winter wiederholt Nahrung.

Das „Werweissen“ über das Wetter gehört zu den unverfänglichsten Themen beim Schlangestehen oder beim nachbarschaftlichen Schwatz von Tür zu Tür. Denn das Gespräch über das Wetter verbindet ohne zu viel Nähe entstehen zu lassen.

Wir könnten uns aber auch vom Schäfer in der unten aufgeführten Weisheitsgeschichte inspirieren lassen und uns „angewöhnen, stets das zu mögen, was wir bekommen“. Im Bekommen verstecken sich die alltäglichen Begegnungen mit den Menschen auf der Strasse, im Büro oder beim Einkaufen, welche wir uns nicht ausgesucht haben. Wer es einfacher haben will, übt sich mit dem Wetter, das oft nicht das bringt, was wir uns gewünscht haben.

Ein Wanderer trifft einen Schäfer und fragt ihn: “Sie können mir sicher sagen, wie heute das Wetter wird?” Der Schäfer überzeugt: “Genau so, wie ich es gerne habe.” Der Wanderer etwas verdutzt: “Woher wissen Sie, dass es genau so sein wird?” “Mein Freund, meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich nicht immer das bekomme, was ich mir wünsche. Deshalb habe ich gelernt, stets das zu mögen, was ich bekomme. Und so bin ich mir sicher, das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.”    Von Anthony de Mello in „Warum der Schäfer jedes Wetter liebt“