Aktuell

2. Mai 2016

Der Mai bringt neben der Hauptblühtezeit der meisten Pflanzen den nicht überall gerne gesehenen Maikäfer mit sich. Hubert Polacek ist ein spektakuläres Bild eines Maikäfer im Flug gelungen und warum die Käfer im Baslerjahr in Ob- und Nidwalden fliegen, lässt sie hier nachlesen.

Einen aufblühenden Märchenstrauss können Sie in der Loge geniessen: Mai-Programm in der Loge.


Voranzeige: Am 11. September findet das KLEINE Märchenfest im von-Rütte-Gut, Nähe Biel statt. Freuen Sie sich auf ein Potpourri von Märchenperlen erzählt von 18 Erzählerinnen und Erzählern, worunter sich auch fünf Abendspinnerinnen befinden. 


Zum Frühlingsanfang

„Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst Du schon den Frühling winken“, besagt eine alte Bauernregel. So gesehen winkte der Frühling seit Weihnachten immer wieder und gab den nachbarlich geprägten Gesprächen über das Wetter rund um den Nicht-Winter wiederholt Nahrung.

Das „Werweissen“ über das Wetter gehört zu den unverfänglichsten Themen beim Schlangestehen oder beim nachbarschaftlichen Schwatz von Tür zu Tür. Denn das Gespräch über das Wetter verbindet ohne zu viel Nähe entstehen zu lassen.

Wir könnten uns aber auch vom Schäfer in der unten aufgeführten Weisheitsgeschichte inspirieren lassen und uns „angewöhnen, stets das zu mögen, was wir bekommen“. Im Bekommen verstecken sich die alltäglichen Begegnungen mit den Menschen auf der Strasse, im Büro oder beim Einkaufen, welche wir uns nicht ausgesucht haben. Wer es einfacher haben will, übt sich mit dem Wetter, das oft nicht das bringt, was wir uns gewünscht haben.

Ein Wanderer trifft einen Schäfer und fragt ihn: “Sie können mir sicher sagen, wie heute das Wetter wird?” Der Schäfer überzeugt: “Genau so, wie ich es gerne habe.” Der Wanderer etwas verdutzt: “Woher wissen Sie, dass es genau so sein wird?” “Mein Freund, meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich nicht immer das bekomme, was ich mir wünsche. Deshalb habe ich gelernt, stets das zu mögen, was ich bekomme. Und so bin ich mir sicher, das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.”    Von Anthony de Mello in „Warum der Schäfer jedes Wetter liebt“


Die Märchenspaziergänge 2015 zum Thema "Heimat - die Schweiz erzählt" um und im Schloss Meggenhorn haben viele Bilder und Eindrücke in unseren Herzen hinterlassen. Hier finden Sie einige Eindrücke vom 15. September 2015 (Quelle Luzerner Rundschau, Fotos Joséphine Schöb .


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Mehr zu den einzelnen Erzählerinnen finden sie hier